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Diagnostikum &
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Magnet­resonanz­­­tomografie
Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist ein schonendes und schnelles Diagnoseverfahren, das ohne Strahlung auskommt. Es gibt exakten Aufschluss über Krankheitsbilder und erweist sich auch in der Vorsorgemedizin als höchst tauglich.

Magnetresonanz-Mammografie (Brustdiagnostik)

Mit rund 6.500 Neuerkrankungen pro Jahr steht das Brustkarzinom bei Frauen an der Spitze der bösartigen Tumorerkrankungen. Daher hat das Screening mit konventioneller Mammografie oder Sonografie einen sehr hohen Stellenwert. Die Magnetresonanz-Mammografie dient als Erweiterung dieser Untersuchungsformen. Mithilfe der neuen 18-Kanal-Mamma-Spule an unseren 3-Tesla- und 1,5-Tesla-MRT-Maschinen werden die derzeit etwa 1.500 jährlich durchgeführten MR-Mammografien noch weiter optimiert. Unser Ärzteteam beteiligt sich außerdem aktiv und erfolgreich an der Brustkrebsforschung – so wurden die Ergebnisse unserer Untersuchungen u. a. bereits beim größten und zweitgrößten Radiologiekongress der Welt präsentiert und selbstverständlich hochrangig publiziert.
Häufigste Anwendungen
  • Genauere Diagnose bei unklaren Mammografie- und Sonografie-Befunden (überlagerungsfreie Darstellung des Brustdrüsengewebes und Beurteilung der Durchblutung)
  • Weiterführende Untersuchung der Brustdrüse
  • Methode zur Differenzierung von Narben bzw. Rezidiv-Tumoren
  • Beurteilung von Brustimplantaten
  • Beurteilung der Ausdehnung des Brusttumors vor einer geplanten Operation
  • Beurteilung des Erfolgs bei laufenden Tumortherapien (Chemotherapie, Strahlentherapie)
Fragen & Antworten
Wir empfehlen hormonell aktiven Frauen, die Untersuchung zwischen dem 7. und 12. Zyklustag durchführen zu lassen.
Bei der magnetresonanztomografischen Untersuchung, die etwa 20 Minuten dauert, werden Sie auf einem Untersuchungstisch liegend in einen kurzen Magnettunnel gefahren. Während der Aufnahmen hören Sie ein trommelndes Geräusch, das durch die elektromagnetischen Schaltungen verursacht wird. Vor der Untersuchung wird Ihnen ein nicht-ionisches Kontrastmittel appliziert. Bitte beachten Sie unsere Kontrastmittel-Aufklärungsblätter.
Die Magnetresonanz-Mammografie ist für Sie völlig schmerzfrei, da keine Kompression der Brust notwendig ist.
Es ist nicht gestattet, Hörgeräte, Schmuck, Haarspangen, Brillen etc. in den Untersuchungsraum mitzunehmen, da diese defekt werden oder Bildstörungen verursachen können. Auch sollten Sie vor der Untersuchung keine Wimperntusche verwenden. Patienten mit einem Herzschrittmacher, mit Metallimplantaten oder mit einer künstlichen Herzklappe sollten dies vorher unbedingt dem Arzt mitteilen. Und noch eine Zusatzinformation: Kreditkarten werden durch das Magnetfeld gelöscht, wenn sie ihm zu nahe kommen!